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Klettern, Graben, Segelfliegen
Geschrieben von: Nassauische Neue Presse (NNP)   
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logo_nnpElbtal-Elbgrund. Dass bei denn Jugendfeuerwehren auch die Freizeit eine große Rolle spielt, zeigte das viertägige Zeltlager der Jugendfeuerwehr Elbgrund. Wie im Vorjahr ging es auf das Segelfluggelände in Aßlar.

Am ersten Tag besichtigten die fünf Jugendlichen und ihre drei Betreuer den Flugplatz. Interessiert folgten sie der Führung ihres Betreuers Bernd Schneider, der einige Fragen zum Fliegen beantworten musste. Am Abend durften einige der Jugendlichen als Passagiere an Rundflügen teilnehmen, was für große Begeisterung sorgte, wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung berichtet. Bei einem Grillabend am Lagerfeuer klang der erste Tag des Zeltlagers schließlich aus.

Der nächste Tag führte die Feuerwehrleute nach Waldgirmes, wo eine Ausgrabungsstätte einer römischen Stadt, die vor 2000 Jahren gegründet wurde, zu sehen war. Hier lernten die Teilnehmer des Zeltlagers unter anderem wie die Römer ihre früheren Brunnen bauten, aber auch, dass ein simpler Eichenbalken für die Wissenschaftler eine wichtige Rolle bei der Altersbestimmung der Stadt spielen kann. Nach der Besichtigung der Ausgrabungen durften die Jugendlichen sogar Keramikscherben, die die Archäologen gefunden hatten, in die Hand nehmen. Der Nachmittag stand wieder im Zeichen der Luftfahrt, denn die jung Feuerwehrleute durften zusammen mit ihren Betreuern als Copiloten bei Rundflügen die Landschaft aus der Luft erleben. Nach den Flügen stand noch eine Nachtwanderung auf dem Programm.

Der dritte Tag führte die Gruppe in den Hochseilgarten nach Wetzlar. Im Kletterwald mussten die Jugendlichen einen Übungsparcours hinter sich bringen, bevor sie die unterschiedlich schwierigen Kletterstrecken erkunden durften. Dass das Absichern eine unumgängliche Notwendigkeit ist, durfte ein Betreuer am eigenen Leib spüren, als er bei einem Fehltritt von den Sicherungsleinen aufgefangen wurde. Am Abend ließen die Teilnehmer im gemütlichen Beisammensein zusammen mit der Familie des Wehrführers und seines Stellvertreters das Zeltlager Revue passieren. Der letzte Tag wurde dann zum Saubermachen genutzt, bevor man sich in die restlichen Ferien voneinander verabschiedete. aeg

 

 

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